Energiesparen voll im Trend

Publiziert von Björn am Mittwoch den 14.04.2010 um 16:33 Uhr

Seit Oktober 2009 sind die Änderungen der Energieeinsparverordnung – kurz EnEV – in Kraft getreten. Damit legt die Regierung die Latte zum Energiesparen ziemlich hoch.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Vergleich der Bauteilsanierung der EnEV 2007 mit den Werten aus der EnEV 2009. An den geänderten Werten wird deutlich wie viel Energie eingespart werden soll. Für neue Gebäude ist der zulässige Jahres-Primärenergiebedarf um durchschnittlich 30 Prozent geringer als in der EnEV 2007. Weiter fällt auf das der Mindestwärmeschutz der Gebäudehülle im Schnitt um ca. 15 Prozent erhöht wurde. Eigentlich sind pauschale Aussagen über die Höhe dieser Werte nicht möglich. Die Berechnung erfolgt individuell mit Hilfe eines Referenzgebäudes. Wenn mehr als zehn Prozent der Gesamtfläche eines Bauteils durch eine Modernisierungsmaßnahme betroffen sind müssen Sie sich an die Vorschriften der EnEV 2009 halten. So sieht Energiesparen laut Verordnung aus.

In unserer Grafik sehen Sie die erlaubten Höchstwerte des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) für Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen im Bestand. Auch hier gelten um ca. 30 Prozent schärfere Energiespar-Werte. Eine andere Alternative wäre das gesamte Gebäude auf dem 1,4 fachen Niveau eines Neubaus zu sanieren. Ob und wie Sie das erreichen bleibt Ihnen überlassen. Hauptsache Ihr Energiesachverständiger bescheinigt Ihnen dann auch die benötigten Werte. Zudem gibt es auch noch weitere Detailvorschriften die beim Energiesparen beachteten werden sollen. Weitere Informationen finden Sie unter www.enev-online.de.

Energiesparen ist teuer und bürokratisch sofern Sie dafür Fördergelder beantragen. Doch es ist notwendig und muss in unser Bewusstsein bis es selbstverständlich ist. Energiesparen ist bei uns also voll im Trend.

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